URBAN BODIES PROJECT München - El Dorado
Performance im Kontext der Ausstellung
Global Munich.In Perspective Kuriert von Sophie Eisenried
Am 27.6.2024 - 15:00 UHR - Habibi-Kiosk
Treffpunkt: Max-Joseph-Platz - Treppe Oper in München
Eintritt frei!
In English language only!

URBAN BODIES PROJECT - MUNICH
von Yolanda Gutiérrez
Mit und von: David Valencia
Sound-design: Cornelia Böhm
Erzählerstimme: William Holley and Zainab X.

Die mexikanisch-deutsche Choreographin Yolanda Gutiérrez realisierte gemeinsam mit lokalen Tänzer*innen und Künstler*innen im Kontext des Fellowprogramms bei global dis:connect das URBAN BODIES PROJECT-MUNICH. Im Kontext der Ausstellung Global Munich? zeigt sie den ersten Teil des Projektes "El Dorado“ in Kooperation mit dem Tänzer David Valencia.
Gemeinsam mit dem Tänzer begibt sich das Publikum auf einen performativen Audio-Walk durch die Maximilianstraße, der Luxuseinkaufsstraße Münchens. Die Performance lädt das Publikum dazu ein über die Bedeutung von "Gold" im Zusammenhang mit Kolonialismus nachzudenken und darüber, wie dieses Edelmetall die Menschen immer noch faszinieren. Damit macht die Choreographin auf globalisierungsinherente, koloniale Ausbeutungsregime aufmerksam.

Eine Produktion von yolanda gutiérrez & projects und dem Käte-Hamburger Kolleg

Gefördert durch das Käte-Hamburger Kolleg, der Ludwig-Maximilian Universität München und den Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Mit freundlicher Unterstützung von HABIBI KIOSK


Dank der Föderung vom Referat der Interkulturellen Kulturaustausch wird ein Podcast im November erscheinen.

Dekolonisierung als künstlerische Praxis beschäftigt sich mit diesem Begriff im Theater aus verschiedenen Gesichtspunkten kulturpolitisch, wissenschaftlich und historish und sie werden in Form von Interviews mit Expert*innen erörtern .

Dank der Rechercheförderung vom FoDaKü hat die mexikanisch-deutsche Choreografin eine Reihe von Interviews geführt aus Kunst, Theater und der Akademie zwischen Juli, August und September 2022, und damit ein Fazit herauskristallisiert, was alle gemeinsam als Kultusinstitutionen und Theatermacher*innen für das Theater der Zukunft verbessern, erneuern und etablieren können.

Angefangen hat sie mit der Dozentin Christina Pauls von der Uni-Augsburg, die sich mit dem Themenfeldern Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung befasst. Gefolgt von der Kampnagel Intendantin Amelie Deuflhardt mit der Gutiérrez eine langjährige Zusammenarbeit verbindet.

Weiter hat sie aus dem Raum Stuttgart die Leiterin von Schloss Solitude Elke aus dem Moore interviewt, ebenso aus Stuttgart hat sie die Intendantin vom Theater Rampe Martina Grohmann sowie auch die kolumbianische Theatermacherin Magda Agudelo und den Ivorer Choreograph und Tänzer Yahi Nestor Gahe.

Sie hat dann in Hamburg weiter gemacht mit dem Hamburger Theatermacher Helge Schmidt, der Dramaturgin und Produzentin Carmen Mehnert und der Hamburger Regisseurin Mable Preach.

Diese Interviews beendete sie in München mit der Dozentin Prof. Dr. Burcu Doğramacı aus der LMU, die im Bereich des Programms Käthe Hamburger Kolleg "global.dis-connect" mit Fellows aus der ganzen Welt arbeitet. Als krönender Abschluss hatte sie den Leiter von Joint Adventures Walter Heun interviewt.

Aus diesen Auszügen wird ein Podcast und eine Publikation erstellt und hoffentlich Ende 2024 veröffentlicht.

Gutiérrez hofft, dass sich in den nächsten Monaten noch mehr Menschen diesem Gespräch anschließen werden. Sie versteht dieses Projekt als einen "fortlaufenden Prozess".

Mit besonderem Dank an Saskia Bronkowski für ihre Mithilfe


Hier gehen Sie zum Interview

IDEOLOGY
THEORY
PRACTICE

Ideology Theory Practice is a blog dedicated to questions concerning ideology and ideologies in all areas of social life and social research. It takes the view that our thoughts and experiences reveal a wealth of ideological themes and characteristics, and provides a forum where these dimensions can be explored by scholars at every stage of their research. The blog is pluralist in its methodology and substantive focus, and seeks to foster academic engagement with political ideologies across spatial, temporal, and disciplinary boundaries. Ideology Theory Practice aims to publish new pieces each week, usually on Mondays and Thursdays.

Our thematic interest in ideology and ideologies includes, but is not limited to:

Historical or contemporary analyses of specific ideologies;
Significant thinkers (individuals or groups) within ideological traditions;
Methodological debates within ideology studies, irrespective of theoretical framework or subfield;
The social purposes and applications of ideology, including critiques of ideologies’ use to mask or exert social power, domination, propaganda, dispossession, and exploitation;
The relationship between ideology and truth and falsehood, distortion, illusion, and dissimulation; Individual and collective experiences of creating and resisting ideology and ideologies;
Theories, practices, and traditions of ideology critique;
Analyses of ideological institutions, such as parties, social movements, business corporations, labour organisations, think tanks, educational and research foundations, surveying and opinion polling companies, media enterprises, or intentional communities;
The ideological aspects of contemporary events and current affairs; Conceptual analyses of the structure and morphology of different ideological frameworks, alongside discussions of overlap and the construction and policing of boundaries between competing ideologies.

​Ideology Theory Practice is edited by a team of early-career scholars from across the globe with a diversity of research interests in the field of ideology studies. A short overview of our biographies and interests can be found on the Editorial Team page here.